Warum ein Musterdepot bei Aktien sehr sinnvoll ist

Gerade am Anfang seiner „Brokerkarriere“ will man sofort richtig durchstarten und direkt Aktien kaufen. So erging es mir zumindest. Es juckt einem in den Fingern, da man unbedingt seine erste Aktie ordern möchte.

Doch welche Aktie kauft man denn am besten? Zum Glück gibt es ein paar gute Seiten im Internet wie Der Aktionär die täglich viele Empfehlungen zu Aktien abgeben. Was uns aber direkt zum nächsten Problem führt. Welchem Autor folge ich denn mit seiner Empfehlung? Liegt er damit denn überhaupt richtig? Das wird man nie sicher sagen können, daher habe ich mir erstmal ein Musterdepot angelegt.

Das geht innerhalb einer Minute und man kann dort bis zu zehn Watchlist anlegen, was perfekt ist, da ich so für jeden Autor und seine unterschiedlichen Empfehlungen eine Watchlist anlegen konnte.  So kann ich direkt sehen, wie häufig jeder im Allgemeinen und über einen längeren Zeitraum richtig liegt und kann das Wissen in zukünftige Kaufentscheidungen miteinbeziehen.

Die Häufigkeit der „Treffer“ sollte nicht alleine ausschlaggebend für eine Kaufentscheidung sein. Man sollte immer so viele Informationen wie möglich sammeln bevor man sich für den Kauf entscheidet.

Genauso gut kann man mit dem Musterdepot auch seine eigenen Ideen einmal vorab „testen“. Gerade am Anfang sehr zu empfehlen, da man selbst noch recht wenig über das ganze Geschehen an der Börse weiß und so nicht eventuell direkt einen Haufen Geld in den Sand setzt.

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Get your ass up! Oder das Geheimnis der Selbstmotivation

Jeder kennt ihn, den inneren Schweinehunde der einen davon abhält seinen Traum zu verwirklichen!

Doch was genau hält einen da ab? Was ist dieser besagte Schweinehund wirklich?

Steht er vielleicht nur als Synonym für Ausreden die einem das Gehirn vorgaukelt?

Mel Robbins führt diese Ausreden auf den natürlichen Selbstschutz des Gehirns zurück.

Sie zeigt eindrucksvoll, dass Aufgeben keine Option ist und wieso es sich lohnt die Anziehungskraft der Couch, auch liebevoll als „Schwarzes Loch“ bezeichnet, zu überwinden.

Ich persönlich finde es immer hilfreich mir ein langfristiges Ziel zu setzen und mehrere kleine Ziele, die auf dem Weg dahin liegen. So läuft man nicht Gefahr das Licht am Ende des Tunnels nicht mehr zu sehen und hat gleichzeitig noch ein positives Gefühl auf dem Weg zum nächsten Etappenziel.

Falls die Motivation doch mal am Tiefpunkt sein sollte, hab ich hier noch ein absolut geiles Motivationsvideo für euch. Danach kann man einfach nicht mehr unmotiviert sein. Also macht euch auf und rennt, geht oder kriecht los um eure Ziele zu erreichen.

Der erste Monat ist rum!

Jetzt ist der Blog schon einen ganzen Monat alt. Wie die Zeit vergeht…

Leider hänge ich mit dem schreiben neuer Artikel zur Zeit etwas hinterher, da ich in meinem Beruf gerade eine spannende Phase erreicht habe, in der ich nicht viel Zeit zum Schreiben finde.

Nach meinem ersten Fazit , eine Woche nach Start des Blogs, standen neue Plattformen wie mein Profil auf Pinterest oder mein Twitter Account noch in den Kinderschuhen und ich musste erstmal einiges zu beiden Plattformen lernen. Zumindest die Betrachterzahlen haben sich schon mal geändert und ich verstehe die Grundzüge beider Dienste und sie generieren die ersten Klicks auf den Blog. Ein Schnitt von sechs Besuchern auf dem Blog pro Tag ist ein schönes Ergebnis für den ersten Monat über das ich mich riesig freue.

Jetzt gilt es die ganze Entwicklung zu verfolgen, auszuwerten und mich in beiden Diensten zu verbessern. So langsam erkenne ich wie beide Plattformen funktionieren und versuche aus den recht hohen Betrachterzahlen noch mehr Klicks auf meinen Blog zu gewinnen.

Pinterest

Die beiden Grafiken zeigen recht gut das Potenzial das hinter Pinterest steckt und wie wenig ich es bisher ausschöpfe. Das zu ändern ist die Hauptaufgabe der nächsten Zeit und somit neue Leser für meinen Bog zu gewinnen. Dazu werde ich unter anderem verschiedene Bilder ausprobieren um zu sehen was mehr anklang findet.

klicks

Auf Twitter sieht es ähnlich aus. Auch hier liegt die Interaktionsrate der einzelnen Tweets zwischen 0,0-1%. Das dürfte auch noch deutlich ausbaufähig sein.

Twitter

Auch wenn ich das Potenzial beider Plattformen noch nicht ausschöpfe, denke ich trotzdem, dass beide Dienste ein absolutes Muss sind um User für meinen Blog zu begeistern. Facebook und Reddit nutze ich zwar auch, aber um die breite Masse anzusprechen führt einfach kein Weg an Pinterest und Twitter vorbei.

Dividende als (Alters-)vorsorge

Wie in meinem ersten Beitrag zu Aktien schon erwähnt, gibt es mehrere Möglichkeiten mit Aktien Geld an der Börse zu verdienen.  Eine dieser Möglichkeiten ist die jährliche Dividende , die Aktiengesellschaften ausschütten.

Da man für sein Erspartes auf der Bank keine Zinsen mehr bekommt, suchen viele Leute nach Alternativen um ihr Geld anzulegen und nicht stetig von der Inflation „auffressen“ zu lassen. Meiner Meinung nach ist die jährliche Dividende mit das Beste, um bei relativ geringem Aufwand und überschaubarem Risiko, über die Jahre hohe und sichere Erträge zu generieren.

Ich habe hier mal eine kleine Übersicht aufgestellt, die einem den Unterschied zwischen Bank und Dividende veranschaulichen soll:

12000€

Bei der Tabelle habe ich mit 4% Dividende gerechnet, was ich als realistisches Mittelmaß erachte. Man kann auch risikofreudiger agieren, hier muss sich jeder selbst seine Strategie zurechtlegen. Die jährliche Einzahlung mit 12.000€ ist hoch angesetzt aber gibt schon mal eine gute Vorstellung von den Möglichkeiten. Die Steuern variieren je nachdem ob man kirchensteuerpflichtig ist und in welchem Bundesland man wohnt. Den genauen Wert kann jeder für sich schnell über Google herausfinden.

Doch wie funktioniert das Ganze? Und wie hole ich den höchsten Ertrag aus meinem Geld?

Ich habe mich hier allerdings nur mit deutschen/europäischen Aktien befasst. Da zum Beispiel die Dividendenauszahlung in den USA quartalsweise erfolgt, während dies in Europa nur an einem Tag stattfindet.

Um Anspruch auf eine Dividende zu bekommen benötigt man eine Aktie des jeweiligen Unternehmens am Tag der Hauptversammlung in seinem Depot. Da die Hauptversammlung in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres stattfinden muss, sollte man zum Jahreswechsel einmal nachsehen, wann die Hauptversammlung des gewünschten Unternehmens stattfindet und sich das Datum markieren.

Doch welches Unternehmen wünscht man sich überhaupt?

Hilfe hierbei gibt diese Übersicht deutscher Unternehmen. Da sich die Dividendenrendite am aktuellen Aktienkurs berechnet sollte man allerdings nicht blind in das Unternehmen investieren, welches die Liste anführt und sich die Historie jedes infrage kommenden Unternehmens genau betrachten. Wichtige Indikatoren sind hier die Entwicklung des KGV (hier ist ein Wert zwischen 10-20 vernünftig), KBV und der Dividenden-Kalender, in Verbindung mit dem Chart der letzten Jahre. Man sollte aber nicht nur auf die Zahlen achten, sondern auch verstehen, was die Unternehmen herstellen und/oder verkaufen. Braucht man dieses Produkt in den nächsten Jahren noch? Oder kann es genauso schnell obsolet werden wie Nokia einst?

Da man mit dieser Strategie der (Alters-)vorsorge langfristig agieren will, sollte sich jeder auch die Frage stellen wie dieses Unternehmen für die nächsten Jahre aufgestellt ist und bei schlechtem Bauchgefühl vielleicht doch noch etwas weitersuchen. Über die Jahre hinweg sollte man sein Geld auch in verschiedene Branchen investieren um sich abzusichern und nicht Gefahr zu laufen alles auf eine Karte zu setzen.

Connecting the world

Die Statistiken im kostenlosen Tarif bei WordPress sind zwar nicht auf dem Level von Google Analytics, was in etwa so aussieht, aber sie geben schon mal einen guten Aufschluss woher die meisten Aufrufe kommen und über welche sozialen Medien ich am meisten Aufrufe kreiere. Dies ist natürlich ungemein wichtig um so die beste Plattform für das Verbreiten des Blogs zu finden.

Die Grafik zeigt einen Auszug aus welchen Ländern die Aufrufe der ersten Woche meines Blogs kommen. Man muss hier zwar noch einen guten Teil herausrechnen, der auf Freunde oder mich selbst zurückzuführen ist, aber es ist trotzdem sehr spannend so etwas nach einer Woche einmal auszuwerten und für die Zukunft zu dokumentieren. Ich bin gespannt wie es sich hier weiterentwickeln wird.

Da der Blog auf Deutsch ist, war die starke Vertretung des deutschsprachigen Raumes zu erwarten und wird sich bestimmt auch in Zukunft verfestigen.

Ich werde so einen Zwischenstand nach einem Monat nochmal machen, dann wird man sehen was bis dahin noch an Ländern dazugekommen ist.

Bis dahin heißt es die Seite weiterhin mit Leben und interessanten Artikeln füllen.

Die Bilanz der ersten Woche

Nun ist der Blog schon eine ganze Woche online und ich stehe morgens immer noch gespannt auf und frage mich wie viele Leute sich am Vortag noch die Seite angeschaut haben. Somit ist es Zeit ein erstes Fazit zu ziehen.

Viele der bisherigen Besucher kommen zwar noch aus den eigenen Reihen, sprich sind neugierige Freunde von mir aber der ein oder andere unbekannte Besucher verirrte sich auch schon auf die Seite. Das Ergebnis der ersten Woche macht mich mega happy und jetzt gilt es das Ganze natürlich noch auszubauen. Hierzu probiere ich viele für mich neue Sachen aus, wie zum Beispiel Pinterest oder Twitter .

Für alles rund ums Online-Marketing und vieles mehr bin ich zufällig auch auf diese kostenlosen Seminare von Google gestoßen. Wenn man unter dem Link seinen gewünschten Ort auswählt und auf Registrierung klickt, findet man eine große Auswahl mit Terminen die angeboten werden. Ich versuche hier demnächst an einem der Termine teilzunehmen und werde von meinem Erlebten berichten.

Was steht sonst noch an in naher Zukunft?

Einen YouTube und Twitch Kanal habe ich jetzt zwar schon eingerichtet, allerdings reicht hier mein aktueller PC nicht aus um streamen passabel zu ermöglichen. Ich schätze mal die ersten Versuche werde ich gegen Oktober/November starten können.

 

Passives Einkommen/Altersvorsorge durch Aktien

Vor ein paar Monaten bin ich durch einen Bekannten auf das Thema Aktien als passives Einkommen oder sogar als Altersvorsorge aufmerksam geworden. Wir haben uns viel darüber unterhalten, wie man Trends anhand eines Charts erkennen kann. Das Thema ist allerdings komplexer und man benötigt viel Zeit für die Analyse vieler Charts. Deshalb werde ich dazu zu einem späteren Zeitpunkt noch einen eigenen Blogeintrag schreiben.

Ich hatte mich früher zwar mal kurz mit dem Thema Aktien befasst, es allerdings dann wieder beiseite geschoben, da es mir zu komplex erschien und ich keine Zeit investieren wollte. Während unserem Gespräch stellte sich aber mehr und mehr raus, dass es eigentlich gar kein so großes Hexenwerk ist wie anfangs gedacht.

Selbst wenn man keine spekulativen Geschäfte an der Börse macht und „nur“ in sogenannte Blue-Chip-Aktien investiert, hätte man im Schnitt alleine durch die jährliche Dividende von 3-5% deutlich mehr gewonnen als wenn man sein Geld auf der Bank bei 0% liegen lässt. Und das Risiko eines Verlustes hält sich sehr stark in Grenzen, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass eine Firma wie Bayer oder BASF über Nacht Konkurs anmeldet. Man sollte jedoch trotzdem nur so viel Geld in Aktien stecken wie man auch „entbehren“ kann. Sprich kein Kredit aufnehmen für ein vermeintlich gutes Geschäft oder seine „eiserne Reserve“ dafür hernehmen.

Als nächsten Schritt kommt die Frage des Brokers auf. Ich habe mich hier für den Online Broker Onvista entschieden. Zum einen durch die niedrigen Ordergebühren, deren verschiedenen Modelle und die Empfehlung meines Bekannten. Man kann aber mit ein paar Minuten Zeit u.a. hier den richtigen Broker für sich finden. Einfach mal nach Brokervergleich googeln und etwas rumstöbern. Klassisch ist auch die Wahl einer „normalen“ Bank als Broker möglich, hier sind jedoch die Gebühren meist höher.

Man kann natürlich auch spekulativer agieren, ich hab das gleich am Anfang versucht und bin direkt auf die Nase gefallen bzw. zu gierig gewesen. Meine Überlegung war, kleine Gewinne mitzunehmen und davon möglichst viele. Sprich sobald ich abzüglich meiner Ordergebühren (diese variieren je nach Broker sehr stark) und Steuern im Plus war, wollte ich die Aktien wieder veräußern.

Dazu hab ich mir aufgrund von vermeintlich guter Quartalszahlen der deutschen Bank Aktien gekauft und diese zum Zeitpunkt als ich rund 40€ Gewinn gemacht hätte nicht verkauft. Dank dieser Entscheidung ging es mittlerweile bis auf ca. 450€ Minus runter und ich bin gezwungen auf einen Kursanstieg zu warten, da ich sie nicht mit Verlust verkaufen will.

Deshalb lege ich jedem der mit Aktien anfangen möchte eine Strategie, die jeder für sich selbst festlegen und konsequent durchführen muss, wärmstens ans Herz. Es heißt ja nicht umsonst „aus Fehlern lernt man“. Ihr habt jetzt das Glück aus meinem Fehler zu lernen. 🙂

Anfangs würde ich jedem der sich eine Strategie zurecht gelegt hat empfehlen ein kostenloses Musterdepot, z.B. hier, anzulegen um einfach mal zu sehen ob die vermuteten Ergebnisse eingetreten sind. Man bekommt dadurch auch schon erste Erfahrungen von bestimmten Meldungen auf den Aktienmarkt ohne Auswirkungen auf den eigenen Geldbeutel.

Am besten ist es auch man liest so viel wie möglich zu diversen Aktien, ich bevorzuge diese drei Seiten: Telebörse , OnVista und DerAktionär